Bürgerinitiative Pro Landshuter Allee Tunnel

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Michael Lotterschmid, Susanne Mayer , Nima Lirawi, Christian Haase, Isabell Zacharias, MdL, Willi Wermelt, Henriette Thoma, Michael Franke - Vorsitzender der FT Gern; Günther Gruchala, Michael Franz, Hans-Jörg Scheerer, Ralph Bernecker, Vera Eich; Carsten Schönhoff, Ulrike Kern

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München ist Europameister - münchen.tv

Die Landshuter Alle und die Tegernseer Landstraße werden täglich von über 150 000 Fahrzeugen befahren. Damit sind sie die meist befahrenen Straßen Europas. Lärm, Feinstaub und Abgasbelastung sind die Folge. münchen.tv

 



 

 

 

 

Artikel aus den Neuhauser-Nymphenburger Anzeiger

 

Artikel aus dem Neuhauser-Nymphenburger Anzeiger -30.11.2011

 

 

 

Argumente Pro Tunnel - Eine Auflistung der BI

 

Warum an einer Verlängerung der Landshuter Allee kein Weg vorbeiführt. mehr
25.11.2011

 

 

Presseinformation - 28.11.2011
 
Die Bürgerinitiative "Pro Landshuter Allee Tunnel" hatte zu ihrem Pressegespräch in ein kleines Restaurant an der Landshuter Allee um 17.30h geladen. Die Teilnehmer konnten sich daher beim Blick aus dem Fenster eindrucksvoll davon überzeugen, was den Menschen entlang der Landshuter Allee tagtäglich zugemutet wird. Anlass der Einladung war eine Liste mit der ausführlichen Darstellung der Argumente, die für eine Verlängerung des Tunnels an der Landshuter Allee sprechen. Michael Lotterschmid, Sprecher der Bürgerinitiative, erläuterte zusammen mit den Aktiven Nima Lirawi (Pressesprecher),Henriette Thoma und Susanne Mayer, warum viele Argumente die gegen eine Tunnellösung vorgebracht werden nicht greifen oder ganz einfach die Komplexität der Situation nicht erfassen. Unterstützt wurde die Argumentation der Neuhauser Initiative durch Ludwig Hoegner, der als Vertreter der "Giesinger Tunnelinitiative" ebenfalls am Gespräch teilnahm.
 
Beide Bürgerinitiativen wollen sich jetzt vorrangig dafür einsetzen, dass die ersten Schritte der Beauftragung einer Machbarkeitsstudie durch das Planungsreferat der Stadt München, im Sommer 2012 auch zu verwertbaren Ergebnissen führen. Weitere Verzögerungen der Planung und Entscheidungfindung will man verhindern und auch für eine gute Einbindung der Bürgerinteressen vor Ort sorgen. Dafür stellen sich beide Initiativen der Stadtverwaltung  als Ansprechpartner zur Verfügung.
 
Auch sind sich die Initiativen in Neuhausen und in Giesing darüber einig, dass die Finanzierung der Tunnelprojekte in beiden Stadtvierteln machbar ist, wenn die Entscheidungsträger der Stadt München den politische Willen dazu haben. Dass es im Rahmen der Willensbildung zugunste einer Tunnellösung Bewegung gibt, zeigt sich nach Sicht der Bürgerinitiativen in Neuhausen und Giesing am Tunnelprojekt für den Englischen Garten. Von der Aufmerksamkeit für dieses Projekt hofft man in Neuhausen und Giesing profitieren zu können. Auch wenn es sowohl in Neuhausen wie in Giesingn für Irritation gesorgt hat, dass ein Tunnelprojekt zur städtebaulichen Verbessertung eines Landschaftsschutzgebietes sehr viel schneller und höhere politische Ressonanz erzeugt hat, als das Bemühen um verbesserte Lebensbedingungen für viele tausend Menschen entlang der Landshuter Allee und der Tegernseer Landstraße.   
 
Alle aktuellen Informationen zur Bürgerinitiative in Neuhausen finden Interessenten auch auf der Homepage
www.pro-tunnel.de.      

 

28.11.2011

 

Antrag zur Bürgerversammlung des 9. Stadtbezirks Neuhausen-Nymphenburg

24. November  2011

 

Die beauftragte und für Sommer 2012 angekündigte  Verkehrsstudie zum Mittleren Ring, ist den betroffenen Bezirksausschüssen und Initiativen nach Eingang sogleich zur Verfügung zu stellen. Dann soll  von Planung / Bezirksausschüssen und Bürgerinitiativen ein Vorschlag  erarbeitet, diskutiert und an den Stadtrat weitergeleitet werden. Die betroffenen Bürger dürfen nicht auf den Sankt Nimmerlein´s Tag vertröstet werden, sondern wollen Klarheit und Perspektiven.  Wir fordern deshalb im weiteren Verfahren Transparenz und eine klare Zeitschiene für alle angesprochenen Abschnitte.


Michael Lotterschmid stellt den Antrag der Bürgerinitiative vor


Die Schadstoffimmissionen an der Landshuter Allee und dem Umfeld, haben ein Ausmaß erreicht, dass konkrete Schritte zur Reduzierung der massiven Belastung so oder so, eingeleitet werden müssen. Ausnahmen von den geltenden europäischen Bestimmungen dürfen ab dem Jahre 2014 nicht mehr zugelassen werden; sie sind keine Lösung und ändern am Zustand nichts! Da der „Mittlere Ring“ mit seinem besonders belasteten Abschnitt „Landshuter Allee“ - weit über München hinaus -  eine wichtige überörtliche Verkehrsfunktion hat, fordern wir die LHSt. München auf, unmittelbar nach dem Vorliegen der Studie, mit dem Bund und

dem Land, über eine angemessene Beteiligung  bei der Finanzierung zu sprechen.


Angesichts der Tatsache, dass der Mittlere Ring  praktisch Autobahn Aufgaben übernehmen muss, ist dies auch nur Recht und billig und bei derartigen Vorhaben allgemein üblich. Zuschüsse wurden ja auch bei den bisherigen Projekten geleistet.

 

f. d. Bürgerinitiative „Pro Tunnel Landshuter Allee“

Sprecher M. Lotterschmid

 

http://www.ris-muenchen.de/RII2/BA-RII/ba_antraege_details.jsp?Id=2520713&selTyp=BV-Empfehlung

 

 

 

 

"Bierpfennig für die Wiedervereinigung" -Leserbrief
(03.11.2011 - Artikel in der Süddeutschen Zeitung)
 
Es ist ja schön, wenn für die Untertunnelung des Englischen Gartens so heftig die Werbetrommel gerührt wird. Weniger schön ist allerdings, dass immer mehr der Eindruck entsteht, dass "mit der Kraft des Geldes" ein Projekt, mit Macht und allen Mitteln durchgedrückt werden soll, bevor die von der Stadt in Auftrag gegebene Studie zum
Mittleren Ring fertig ist.

Die Behauptung, dass die Landshuter teurer sei ist doch gar nicht belegt, da ist wohl eher der Wunsch
der Vater des Gedankenund weniger klare Fakten. Wir sind sicher, die Stadt läßt sich mit einer derartigen "Hau Ruck" Stimmungsmache nicht den Schneid abkaufen und Bundesverkehrsminister Ramsauer weis sehr wohl, welche Bedeutung der Landshuter Allee verkehrspolitisch zukommt!

Michael Lotterschmid
Bürgerinitiative  Pro Tunnel Landshuter Allee
03.11.2011

 

 

 

Artikel "Tunnelblick" SZ 31.10./01.11.2011 - Leserbrief

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde es äusserst beunruhigend, wenn Frau Stadträtin Nallinger eine oberirdische Trasse der S8 favorisiert, weil sie sie "städtebaulich spannend" findet. Dabei sollte für jeden Stadtrat/jede Stadträtin das Wohl der betroffenen Bürger in Bogenhausen im Focus stehen und nicht die persönlichen gestalterischen Vorlieben.

Am Beispiel dieses Projektes zeigt sich wieder die Bereitschaft der Grünen, zu allem, was nur im entferntesten mit einer Tunnellösung zu tun hat, die Argumentationskeule der Kosten ausgiebig zu schwingen und Bürgerinteressen nach hinten zu stellen. Die Anwohner entlang der Landshuter Allee können von dieser Haltung ein leidvolles Lied singen. Dabei zeichnet sich die Partei Frau Nallingers bei Themen, die ihr lieb und teuer sind durch besondere Kostenunempfindlichkeit aus.

Um so mehr Respekt verdient die Haltung der Grünen-Fraktion im Bezirksausschuss Bogenhausen, die sich mit Weitblick und zugunsten der Bürger Bogehausens gegen den Mainstream der Rathaus-Grünen stemmt.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Mayer
01.11.2011


Lärm und Staub - Uns stinkts!

 

 Neuhausen fordert „Wiedervereinigung“ ein!

Vom bayerischen Finanzminister bis zum Münchener Rathaus, quer durch alle Parteien eine geradezu überwältigende positive Reaktion und große Sympathien bei der Vorstellung der Studie zur Untertunnelung des Teilstückes Englischer Garten!

 

Das freut auch die Bürgerinitiative „Pro Landshuter Allee Tunnel“ sehr, denn offensichtlich findet bei einigen Verantwortlichen eine Neubewertung in verkehrspolitischer Hinsicht statt - und weil die genannten Zahlen und Kosten durchaus mit der  „L.A.“ vergleichbar sind,  dürfen wir mit größtem Nachdruck darauf  hinweisen,  dass es auch tausende von betroffenen und direkten Anwohnern am Mittleren Ring gibt, die unter Lärm, Gestank und Feinstaub leiden.

 

Die Politik muss also abwägen wer,  wann, warum  und vor allem  mit welcher Präferenz, zum Zuge kommt.

 

Schön, wenn ein Sponsor mit zigtausend Euro hilfreich zur Seite steht; die Bürgerinitiative „Pro Landshuter Allee Tunnel“  kann da allerdings nicht mithalten und deshalb unsere Forderung: Die endlich in Auftrag gegebene Verkehrsstudie  zum Mittleren Ring muss zügig und binnen Frist erstellt werden, damit die Chancengleichheit wieder hergestellt ist!  Dann wissen wir alle woran wir sind und die Fakten liegen auf dem Tisch!

 

Michael Lotterschmid

Bürgerinitiative Pro Landshuter Allee Tunnel

 

18.07.2011

 

Presseerklärung der Bürgerinitiative „Pro Landshuter Allee Tunnel“

StartseiteErlauben Sie einige Anmerkungen zur dankenswerter Weise wieder auflebenden Diskussion um die Landshuter Allee im Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg . Welche verdrehte Welt! Zunächst fordern die GRÜNEN im 9. Stadtbezirk eine offene Diskussion, dann haben sie auch gleich eine ganze Palette von Lösungen parat und  wissen  schon im Vorfeld, dass die Tunnelforderung der falsche Ansatz ist!

Tatsache aber ist: Niemand verschließt sich einer Prüfung aller eingehenden Ideen und Diskussionsansätze, schon gar nicht die Bürgerinitiative,  dies ist doch der Zweck der Untersuchung aber das bedeutet auch die Einbeziehung der so genannten Tunnellösung!  
Zu den angesprochenen Stichwörtern hier einige kurze Hinweise: Dem bestehenden Tunnel (kreuzungsfreier Ausbau der beiden wichtigsten Straßen Nymphenburger- und Leonrodstr.) wurde bei der damaligen öffentlichen Diskussion gegenüber der  bereits ebenfalls vorgelegten „langen“ Lösung der Vorzug gegeben, weil sich in den 70ern niemand die in unserer Zeit bestehende Autolawine vorstellen konnte. So neu ist eine Verlängerung also nicht und war schon damals problemlos machbar.

Die Verlängerung des bestehenden Tunnels ist eine einfache  technische Baumaßnahme, im Schwierigkeitsgrad und in den Kosten mit den neu erbauten Teilen in der Richard - Strauß-Str., dem Petuelring oder dem  Luise - Kiesselbach – Platz nicht zu vergleichen!

Gelöst werden müssen - und dies ist die planerische und technische Herausforderung - die Ein- und Ausfahrmöglichkeiten an den Kreuzungen Arnulf- und Dachauer Str. – ob und in welchem Umfang hier mit Einhausungen, ähnlich der BAB Einfahrt zur Nürnberger / Flughafen Autobahn, sinnvoll gearbeitet wird, ergibt sich sicher aus der Studie. Nur ganz generell von „mehr Querungsmöglichkeiten, einer City Maut, Reduzierung des Autoverkehrs, Geschwindigkeitsreduzierung zu sprechen und zu glauben, die enormen konkreten  Verkehrsprobleme am Mittleren Ring ( die L.A. weist mit die höchsten Verkehrszahlen in Europa auf ) damit schnell  in den Griff zu bekommen, ist bei aller Bereitschaft auch an Wunder zu glauben, blauäugig und zeigt wenig Kompetenz in verkehrlichen Fragen.

Wenn Ideen ohne Tiefgang  immer und überall aneinandergereiht werden, drängt sich eher der Begriff „Sammelsurium“ auf.  Dies ist leider bei verkehrspolitischen Diskussionen besonders häufig der Fall.Fakt  ist auch, dass die Schadstoffimmissionen „Lärm und Abgase“  durch die Untertunnelung in den Griff zu bekommen sind. Wer ernst genommen werden will, sollte keine Aussage „Finanzierung (des Tunnels d. V.)  ist nicht darstellbar“ in die Welt setzen. Tatsache ist, dass wir von zwei - ohne Übertreibung - kurzen Tunnelstücken (ca. 200 und 400 Meter) sprechen und entsprechend sind auch die Kosten. Weshalb bei der in München vorhandenen Erfahrung im Tunnelbau da keine realistische Kalkulation „darstellbar“ sein soll,  ist nicht erklärbar.

Auch nicht, warum ausgerechnet beim wirklich in jeder Hinsicht am meisten betroffenen Teilstück des Mittleren Rings, „kein Geld“ da sein soll, ist unverständlich. Außer es gibt Bürger ersten und solche dritten Grades! 
Die Bürgerinitiative sieht keinen Sinn darin, den jeweiligen politisch motivierten Standpunkt in Presseerklärungen bekannt zu geben und auf ein „Pro“ dann ein „Contra“ zu setzen. Wir schlagen  vor, sich gemeinsam mit dem Bezirksausschuss 9 an einen Tisch zu setzen und mit der Stadt  und dem beauftragten Institut / Büro eine tragfähige und den Betroffenen gerecht werdende Lösung zu suchen. Dies umfasst auch eine möglichst frühzeitige Beteiligung an der anlaufenden Untersuchung. Wir danken im Namen der vielen betroffenen Neuhauser Bürger dem Münchener Stadtrat  und hoffen auf eine zügige und qualifizierte Bearbeitung. Für die Bürgerinitiative „Pro Landshuter Allee Tunnel“                   

 

  

Sprecher Michael Lotterschmid                                           m. d. Bitte um Veröffentlichung
                                                                                                 22.06.201